Inklusion beginnt im Kopf"

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PRESSEMITTEILUNG

BONN, 5. MAI 2011

„Menschen mit Behinderung arbeiten am besten in Behinderten­werkstätten!" oder „Behinderte Menschen können entscheiden, wo und mit wem sie wohnen möchten!"

Diese zum Teil provokante Thesen stehen auf großformatigen Tafeln der Aktion Mensch. Die größte private Förderorganisation im sozialen Bereich will damit gemeinsam mit Verbänden und Organisationen der Behindertenhilfe und -Selbsthilfe auf die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderung aufmerksam machen. Anlass ist der Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai.

Dieser Tag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Inklusion beginnt im Kopf".

Denn nur wenn die Barrieren im Kopf verschwinden, kann echte Inklusion entstehen. Inklusion bezeichnet die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung am gesellschaftlichen Leben von Anfang an.

In diesem Jahr findet der Aktionstag im Rahmen einer neuen, großangelegten Inklusions-Kampagne der Aktion Mensch statt. Rund um den 5. Mai sind alle Verbände und Organisationen der Behindertenhilfe und -Selbsthilfe aufgerufen, Aktionen zum Thema Inklusion zu veranstalten. Dabei verfolgen die aus Mitteln der Aktion Mensch geförderten Veranstaltungen unterschiedliche Ziele. So sollen Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe insbesondere in den Bereichen Arbeit, Bildung, Barrierefreiheit, Freizeit und Wohnen dargestellt und diskutiert werden.

Bei den Aktionen finden die Besucher auch die Tafeln mit provokanten Aussagen wieder. Auf den überdimensionalen Wänden können Interessierte mit Hilfe eines selbstklebenden bunten Punktes über die teils provokanten Thesen abstimmen. Damit wollen die Verbände und Organisationen Diskussionen über das gleichberechtigte Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung anstoßen.

 DIE VERBÄNDE DER BEHINDERTENHILFE UND -SELBSTHILFE in Kooperation mit der

 

DAS WIR GEWINNT